Digitale Radiographie – mit Speicherfolien und Detektoren

Industrielle Computer­ Radiographie mit Phosphor­-Speicherfolien

Die Radiographie mit unserem CR-System (Computed Radiography) ist eine indirekte Bilderfassungsmethode, bei der anstelle konventioneller Röntgenfilme, Phosphor-Speicherfolien verwendet werden. Nach der Bilderfassung wird die wiederverwendbare Speicherfolie durch eine Ausleseeinheit (Scanner) verarbeitet, der die Information aus der Speicherfolie zur Interpretation in der Betrachtungssoftware liest und digitalisiert. Alle Materialien, die mit Standardfilm-Röntgentechniken inspiziert werden, können auch für CR verwendet werden.

Vorteile der Computer-Radiographie (CR):

  • Speicherfolien sind sehr flexibel und können in Gussteilen oder Rohren verwendet werden, die einer Filmbelichtung ähneln
  • Der Scanner ermöglicht eine Scanauflösung von bis zu 25 Mikron, was einem C3-Film entspricht
  • Computer-Radiographie kann einen größeren dynamischen Dickenbereich, in einer Belichtung darstellen, im Gegensatz zur herkömmlichen filmbasierten Radiographie, bei der möglicherweise eine andere Belichtung oder mehrere Filmgeschwindigkeiten erforderlich sind, um einen großen Dickenbereich abzudecken
  • Die Bilder können auf einer Festplatte gespeichert oder zur externen Überprüfung an mehrere Personen übertragen werden
  • Die steigenden Kosten sowohl für Filme als auch für die Behandlung von Filmentwicklungsabwässern werden die Preise nicht in die Höhe treiben. Da keine Filme oder Chemikalien auf Silberbasis benötigt werden, fallen keine Abfallprodukte an, so dass auch die Umwelt geschont wird

Industrielle Radiographie mit DDA-System (Digital Detector Array System)

Die Radiographie mit unserem DDA-System ist eine direkte Bilderfassungsmethode. Bilder werden mit dem Flachbilddetektor erfasst, direkt in ein digitales Bild konvertiert und in der Betrachtungssoftware zur Interpretation angezeigt.

Mit einem in 5 Achsen programmierbarer Manipulator für flexible Einstrahlgeometrien, kann der Röntgenprozess automatisiert werden und stellt somit eine besonders effiziente und kostengünstige Methode der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung dar.

Diese Anlage ist vorzugsweise zur zweidimensionalen Durchstrahlung von Gussteilen und additiv gefertigten Bauteilen konzipiert.

Mithilfe der Bildverbesserungssoftware entsteht in der statische 2D-Durchstrahlungsaufnahme und/oder Echtzeitaufnahme, ein beeindruckender Einblick in Ihr Produkt.

Vorteile der digitalen Radiographie (DR):

  • Effiziente und kostengünstige Methode insbesondere bei komplexen Geometrien im Gegensatz zur herkömmlichen konventionellen Filmradiographie
  • DDA erzielt eine deutliche Verkürzung der Belichtungszeit im Vergleich zur Computer-Radiographie oder konventionellen Filmradiographie. Die Bilder werden in Sekunden aufgenommen und sofort an die Betrachtungssoftware übertragen, sodass eine viel schnellere Bearbeitung möglich ist
  • Reproduzierbare und prozesssichere Prüfung, aufgrund des in 5 Achsen programmierbaren Manipulators
  • Hoher Automatisierungsgrad
  • DR kann einen größeren dynamischen Dickenbereich in einer Belichtung untersuchen, im Gegensatz zur herkömmlichen filmbasierten Radiographie, bei der möglicherweise eine andere Belichtung oder mehrere Filmgeschwindigkeiten in einer Belichtung erforderlich sind, um einen großen Dickenbereich abzudecken
  • Die Bilder können auf einer Festplatte gespeichert oder zur externen Überprüfung an mehrere Personen übertragen werden
  • Die steigenden Kosten sowohl für Filme als auch für die Behandlung von Filmentwicklungsabwässern werden die Preise nicht in die Höhe treiben. Da keine Filme oder Chemikalien auf Silberbasis benötigt werden, fallen keine Abfallprodukte an, so dass auch die Umwelt geschont wird.

Technische Spezifikation:

  • Max. Röhrenspannung: 320 kV
  • Max. Probengewicht: 300 kg
  • Max. Probengröße: 600x900 mm (2D) / 300x300 mm (optional 3D bzw. CT)
  • Max. Detailerkennbarkeit: > 120 µm

Annäherungsweise max. mögliche Transmissionsdicke (durchstrahlte Materialstärke) bei GMA mit unserem DDA-System

  • Kupfer/Nickel und deren Legierungen ca. 20mm
  • Stahl ca. 30mm
  • Titan und dessen Legierungen ca. 100mm
  • Aluminium und dessen Legierungen ca. 300mm

Lesen Sie mehr über unser neues digitales Röntgenprüfsystem: