Was Verpackungen bei Röntgenaufnahmen offenbaren

Große Tüte - wenig Inhalt

Halten Verpackungen was sie versprechen oder suggeriert die Aufmachung mehr als drin ist? Das wollte RTL für einen Bericht genau wissen und hat die GMA Anfang November in Düsseldorf besucht, um das anhand von Röntgenaufnahmen festzustellen.

Jeder von uns kennt den Moment, wenn er eine Verpackung öffnet und feststellt, dass der Inhalt sei es Tube, Tiegel, Pulver oder Tüte doch wesentlich weniger ist, als erwartet. Ganz egal, um welches Produkt es sich handelt, die Hersteller geben sich alle Mühe, die Verpackung pompöser aussehen zu lassen, als es der Realität entspricht. Denn neben der Verpackungsgestaltung hat auch deren Größe oft einen entscheidenden Einfluss auf unser Kaufverhalten.

Doch wie offenbart man, was sich im Inneren von Verpackungen verbirgt? Hier kann ein Röntgenprüfsystem, wie es bei der GMA in Düsseldorf steht, helfen. Normalerweise wird dieses System dafür genutzt, digitale 2D- und 3D-Röntgenaufnahmen für mittlere bis große Bauteile z.B. aus Leichtmetall, Gusseisen, Sonderlegierungen oder anderen Werkstoffen bis zu 300 kg durchzuführen. Für den RTL-Bericht hat GMA jedoch diverse alltägliche Produkte aus dem Lebensmittel- und Kosmetikbereich dem „Röntgen-Check“ unterzogen. Das Resultat war wenig verblüffend, denn die Aufnahmen zeigten, was man eh schon beim Ertasten erahnen konnte: viel Verpackung wenig Inhalt. Um jedoch abschließend zu bewerten, ob es sich um Mogelpackungen handelt, dazu bedurfte es weiterführender Auswertungen, die jedoch nicht Gegenstand des „Röntgen-Checks“ waren.

Schlussendlich lässt sich aber konstatieren, dass Luftpackungen nicht nur für die Verbraucher teuer sind, sondern wegen des zusätzlichen Verpackungsmülls auch schlecht für die Umwelt.

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